Aktion Nachbarschaftshilfe

vom Verband Pflegehilfe


siehe nachstehendes PDF

Aktion Nachbarschaftshilfe

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Wichtige Information zur Gasumstellung der Oberhessengas in Grünberg

Die Oberhessengas teilt mit, dass trotz der aktuellen Corona-Situation die Umstellung der Gasversorgung von „L“ – auf „H“ -Gas weitergeführt werden muss, da der Schaltpunkt am 15. April 2020 ein nicht verschiebbarer Termin ist.

Von daher ist es notwendig, dass die beauftragten Monteure die ggf. noch nicht erfolgten Anpassungen an einigen Gasgeräten in den nächsten Tagen durchführen müssen.

In Absprache mit dem Gesundheitsamt wurden entsprechende Hygiene- und Verhaltensregeln zum gegenseitigen Schutz aufgestellt und den Monteuren an die Hand gegeben.

Die betroffenen Haushalte erhalten in den nächsten Tagen ein Schreiben der Oberhessengas, in dem die einzelnen Maßnahmen noch einmal erläutert werden.

Für Rückfragen steht Herr Rößler bei der Oberhessengas unter der Rufnummer 06031/7277-74 gerne zur Verfügung.

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Grünberg "Wir sind da" Homepage

Lokal einkaufen trotz Corona-Krise: Auf der Seite gibt es eine Übersicht der aktuellen Erreichbarkeit der Geschäfte und Gastronomen und wer einen Online-Shop hat, einen Lieferservice oder Gutschein-Aktionen anbietet.

https://gruenberg-wirsindda.de

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Grünberg-hilft Homepage

Sie können einfach online Hilfe anbieten oder anfordern!

gruenberg-hilft.de





Grünberg hilft!

Die Stadt Grünberg wird im Zeichen der Corona-Krise in enger Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Grünberg und der Diakonie Grünberg ein Unterstützungsangebot für hilfsbedürftige Menschen einrichten.

Die Corona-Pandemie stellt uns vor große Herausforderungen. Nun ist unser aller Solidarität gefordert, vor allem mit den Menschen, die gesundheitlich besonders gefährdet sind, sich nicht selbst versorgen können oder schon bereits in Quarantäne leben, betont Pfarrer Eberhard Hampel.

Es ist davon auszugehen, dass die Zahl derer in den nächsten Wochen weiter ansteigen wird. Darum gilt es nun vor allem, diejenigen in den Blick zu nehmen, die alleine wohnen und keine Hilfe in ihrem direkten Umfeld haben oder deren soziales Netzwerk ebenfalls in Quarantäne leben muss.

Darum soll in der gesamten Großgemeinde eine zentrale Nachbarschaftshilfe organisiert werden, die Einkäufe tätigt, Rezepte aus Arztpraxen abholt und wichtige Postsendungen aufgibt.

Damit dies gelingen kann, braucht es ehrenamtliche Helferinnen und Helfer betont Bettina Wege-Lemp, Leiterin der Diakonie in Grünberg.

Bei der Stadt Grünberg, so Bürgermeister Frank Ide, hat man inzwischen die technischen und organisatorischen Vorbereitungen getroffen. So sollen sich Menschen, die mitmachen wollen bei der Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 06401/804-0 oder an die Mailadresse gruenberg-hilft@gruenberg.de wenden. Benötigt werden folgende Daten: Name, Telefonnummer (Festnetz und/oder Mobil), Mailadresse, Alter, Wohnort, gewünschter Einsatzbereich (nur im Wohnort oder auch in Nachbarorten) und die tägliche Verfügbarkeit (nur bestimmte Tage oder nur bestimmte Zeiten).

Auch Hilfesuchende melden sich über diese Kontaktwege bei der Stadtverwaltung. Telefonisch ist eine Erreichbarkeit werktags von 8-12 Uhr und von 13-15 Uhr gegeben. Das Hilfeersuchen wird an einen der ehrenamtlichen Helfer*innen weitergegeben, die dann nach telefonischer Absprache tätig werden kann, beschreibt Pfarrer Lukas von Nordheim das Prozedere.
Stadt, Kirche und Diakonie bitten alle Vereine, Institutionen, Kirchengemeinden und Freundeskreise, diesen Aufruf an Mitglieder, Freunde und Bekannte zu verteilen, damit ein umfangreiches Netzwerk aufgebaut werden kann.
Das, was in den kommenden Tagen und Wochen auf uns zukommt, benötigt Verständnis für die getroffenen Maßnahmen, die bei strikter Einhaltung Menschenleben retten können. Es benötigt aber auch die Mithilfe von Menschen, die bereit sind anderen Menschen in manchen Lebenslagen zu helfen. Die Beteiligten der Aktion glauben fest daran, dass es in Grünberg diese Menschen gibt.

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Corona Information 20. März 2020

Informationen der Stadt Grünberg zur Schließung weiterer Einrichtungen

Nachdem bereits am Montag die Kindertagesstätten, alle Dorfgemeinschaftshäuser, die Gallushalle, das Museum im Spital, das Stadtarchiv, die Stadtbücherei und die Jugendräume geschlossen und die Nutzung der Spielplätze untersagt wurde, müssen leider weitere Maßnahmen getroffen werden.

Der Campingplatz Grünberg bleibt bis auf weiteres nach der Winterpause geschlossen. Aktuell erscheint auch eine Öffnung des Freibades Anfang Mai sehr unwahrscheinlich. Die Angebote des Kinder- und Jugendbüros und des Familienzentrums werden bis auf weiteres ausgesetzt.

Die Sprechstunden des Forstamtes, Revierförsterei Grünberg im Rathaus fallen aus, Herr Bühler ist Montags von 12-13.30 Uhr und Donnerstags von 17-18 Uhr unter der Rufnummer 06400-9510098 zu erreichen.

Bis auf weiteres finden auch keine Sprechstunden des Ortsgerichts Grünberg I im Rathaus statt. Herr Vogler ist telefonisch werktags ab 18 Uhr unter der Rufnummer 06401/7268 erreichbar.

Unter der zentralen Rufnummer der Stadtverwaltung Grünberg 06401/8040 werden auch Hilfsanfragen aus der Bevölkerung betreffs einer ungeklärten Versorgung angenommen. Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche wird zurzeit am Aufbau einer Nachbarschaftshilfe gearbeitet. Aber auch jetzt schon können verschiedene Hilfen angeboten werden.

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Corona Information 17. März 2020

Die Stadt Grünberg schließt Dorfgemeinschaftshäuser, Gallushalle, Museum im Spital, Stadtarchiv, Stadtbücherei, Jugendräume und Spielplätze. Verwaltung nur nach telefonischer Anmeldung zugänglich.

Nachdem bereits am Montag die Kindertagesstätten geschlossen wurden (ein Notdienst für die Kinder der besonders festgelegten Berufsgruppen erfolgt in der Kita Rondellis und der Kita Schatzinsel), werden ab sofort nach Auskunft von Bürgermeister Frank Ide weitere städtische Einrichtungen geschlossen, um der rasanten Verbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken.

Alle Dorfgemeinschaftshäuser, die Gallushalle, das Museum im Spital, das Stadtarchiv, die Stadtbücherei und die Jugendräume werden für Veranstaltungen, die Nutzung und den Publikumsverkehr geschlossen. Sämtliche Spielplätze werden gesperrt.

Der Bau- und Servicehof wird weiterhin unter eingeschränktem Personaleinsatz für notwendige Arbeiten im Einsatz sein.

Auch die Stadtverwaltung wird unter eingeschränkten Bedingungen weiterhin erreichbar sein. Da der direkte Kontakt zueinander minimiert werden soll, bittet der Bürgermeister nur bei dringenden Angelegenheiten um eine Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon. Dies kann über die auf der Homepage www.gruenberg.de ersichtlichen Mailadressen und Telefonnummern oder über die Zentrale unter der Rufnummer 06401/804-0 erfolgen.

Über diesen Weg sind auch Terminvereinbarungen für zwingend erforderliche Besuchstermine zu vereinbaren.

Frank Ide, Bürgermeister

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Corona – Informationen zur Schließung der Kindertagesstätten

Gemäß der Verordnung des Landes Hessen vom 13. März 2020 bleiben auch die Kindertagesstätten der Stadt Grünberg ab Montag geschlossen. Es wird eine Notversorgung für die Kinder von Eltern bestimmter Berufsgruppen geben. Berechtigt sind alle Berufsgruppen gemäß dem Erlass des Landes Hessen aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin, Polizei, Justiz, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Die ausführliche Liste kann unter folgendem Link eingesehen werden:

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/umgang-mit-corona-kita-und-kindertagespflegestellen

Im Landkreis Gießen haben wir uns verständigt, dass es ausreichend ist, wenn im Ausnahmefall nicht beide, sondern auch nur ein Elternteil einer der oben genannten Berufsgruppen angehört. Weiterhin betrifft dies Kinder, deren Eltern in Berufsgruppen zur Aufrechterhaltung der Daseinsversorgung (Energie, Telekommunikation, Ver- und Entsorgung) arbeiten und dort unabkömmlich sind.

Der Bedarf ist durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachzuweisen. Aus dieser muss die Unabkömmlichkeit des Arbeitnehmers sowie das Berufsfeld und der Tätigkeitsbereich hervorgehen. Diese Bescheinigung ist unverzüglich vorzulegen.

Wir bitten Sie jedoch, unbedingt alle Möglichkeiten der Selbstbetreuung Ihrer Kinder zu nutzen, um die Betreuung in einer Kita den absoluten Notfällen der oben genannten Berufsgruppen gewährleisten zu können. Wir gehen davon aus, dass durch die Ausbreitung des Virus auch ein Teil unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen befristet ausfallen werden.

Weiterhin bitten wir Sie, die notwendige Betreuung auf die minimal notwendigen Zeiten ggf. zu reduzieren. Eine Änderung der Betreuungsverträge ist möglich.

Wichtiger Hinweis:
Eine Aufnahme Ihres Kindes ist nicht möglich, wenn es
- Krankheitssymptome aufweist
- In Kontakt zu infizierten Personen steht oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind
- sich in den 14 Tagen vor Inkrafttreten dieser Verordnung oder danach in einem Risikogebiet aufgehalten hat und noch keine 14 Tage seit der Rückkehr vergangen sind.

Dies ist der aktuelle Stand 15. März 2020, 12 Uhr nach einer Dienstbesprechung mit allen Leiterinnen unserer Kindertagesstätten. Wir behalten uns vor, auch kurzfristig Änderungen oder Erweiterungen durchzuführen und werden an dieser Stelle darüber informieren.

Frank Ide, Bürgermeister

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Coronavirus: Landkreis Gießen untersagt Großveranstaltungen

Kreis und Kommunen beschlossen auch, mit einer weiteren Allgemeinverfügung verbindliche Regelungen für Veranstaltungen zu treffen, zu denen weniger als 1000, aber mehr als 50 Personen erwartet werden. Großveranstaltungen über 1000 Besucher sind bereits per Allgemeinverfügung grundsätzlich untersagt worden. Der Kreis erarbeitet nun eine weitere Regelung, die Mitte kommender Woche in Kraft tritt und befristet zunächst bis 30. April gelten wird. Diese untersagt alle öffentlichen Veranstaltungen über 50 Personen, wenn nicht bestimmte Vorgaben des Robert Koch-Instituts zum Infektionsschutz eingehalten werden.

So müssen Veranstalter unter anderem ausschließen, dass Personen mit Atemwegsbeschwerden teilnehmen oder Personen anwesend sind, die sich zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Ein Mindestabstand zwischen Personen von einem Meter ist einzuhalten. Veranstalter müssen eine Woche vor Termin nachweisen, dass diese Auflagen eingehalten werden. „Das Land hat hier bislang keine einheitliche Vorgabe gemacht“, sagt Landrätin Schneider. „Zur Sicherheit der Bevölkerung, aber auch zur Absicherung der Veranstalter werden wir deshalb Veranstaltungen ganz erheblich einschränken. Viele haben ohnehin bereits reagiert und vorsichtshalber Termine abgesagt oder verschoben, was wir begrüßen.“ Zwar gelte die Regelung für öffentliche Veranstaltungen, aber auch für jeden privaten Anlass müsse jeder einzelne abwägen. „Auch hier gilt, dass wir alles tun sollten, um Risikogruppen zu schützen.“ Der Landkreis wird alle eigenen Informations- und Kulturveranstaltungen in den kommenden Wochen absagen sowie die kreiseigenen Sporthallen schließen.

Kreisausschuss wird Umlaufbeschlüsse ohne Anwesenheit treffen
Die vorgesehene Allgemeinverfügung gilt nicht für Gremiensitzungen in den Kommunen. Hierbei wird den Vorsitzenden der Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen sowie den Ältestenräten empfohlen, einen Aufschub von Terminen zu prüfen. Kommunale Spitzenverbände klären außerdem, ob Magistrate und Gemeindevorstände unter Umständen per Videokonferenz Entscheidungen treffen können. Der Kreisausschuss des Landkreises wird die nötigsten Entscheidungen verstärkt über Umlaufbeschlüsse treffen, dafür ist keine Anwesenheit der Mitglieder erforderlich.
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Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus (SARS-CoV-2) untersagt der Landkreis Gießen ab Freitag (13. März) alle Veranstaltungen über 1000 Teilnehmer. Damit kommt der Landkreis einem entsprechenden Erlass des hessischen Sozialministeriums an die Gesundheitsämter mit Verweis auf das Infektionsschutzgesetz nach. Die Allgemeinverfügung ist zunächst bis zum 10. April befristet. Ausgenommen ist der Besuch von Bildungseinrichtungen.

Landrätin Anita Schneider und Kreisgesundheitsdezernent Hans-Peter Stock haben für den heutigen Donnerstagnachmittag Organisatoren von Großveranstaltungen zum Gespräch eingeladen, um persönlich über die Situation zu informieren. Am Samstag werden die Informationen in der Bürgermeisterdienstversammlung erörtert. „Wir möchten aus erster Hand Informationen und eine konkrete Handhabe geben“, sagt Gesundheitsdezernent Stock.

Empfehlungen für Veranstalter bei Veranstaltungen unter 1000 Personen
Zugleich empfiehlt der Landkreis Gießen, in jedem Fall auch die Absage oder Verschiebung von Veranstaltungen unter 1000 Teilnehmern zu prüfen. Das betrifft auch alle Veranstaltungen von Schulen, die nicht der Schulpflicht unterliegen. „Jeder, der derzeit Kultur-, Vereins- oder Sportveranstaltungen plant, sollte überprüfen, ob die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Vorkehrungen zur Verhinderung einer Ansteckung wie Belüftung, Handhygiene oder Abstand zwischen Personen eingehalten werden können“, sagt Landrätin Anita Schneider. Das Sozialministerium hat in seinem Erlass ausdrücklich auf das Risiko der Nähe zwischen Personen bei der Teilnahme an Veranstaltungen sowie die nicht zu überschauende Zusammensetzung hingewiesen. Der Landkreis wird eigene Veranstaltungen ebenfalls überprüfen.

Soll ich Veranstaltungen besuchen oder nicht?
Wer eine Veranstaltung besuchen möchte, sollte – wie auch im täglichen Umgang am Arbeitsplatz und im Privatleben – auf persönliche Hygiene achten. Regelmäßiges Händewaschen sollte selbstverständlich sein und zur Routine werden. Es gilt, die Hust- und Nies-Etikette zu wahren – man sollte dabei mindestens einen Meter Abstand zu umstehenden Personen halten, Einmal-Taschentücher verwenden und anschließend entsorgen oder in die Armbeuge niesen. Ältere Menschen und Menschen, die bereits eine Erkrankung haben, sollten sorgfältig abwägen, ob sie an Veranstaltungen teilnehmen, wenn in ihrer Region aktuell Fälle mit nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion auftreten. Wer Erkältungssymptome (Husten, Fieber oder Atemnot) aufweist und Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatte oder aus einer Risikoregion zurückgekehrt ist, sollte Veranstaltungen unbedingt fernbleiben und sich telefonisch beim Hausarzt oder dem Gesundheitsamt melden.

Aushänge sollten folgende Informationen enthalten:
das Vermeiden von Händeschütteln, Umarmungen und Begrüßungsküsschen
Hinweise zum gründlichen Handwäschen mit normaler Seife
an akuten respiratorischen Symptomen erkrankte Personen werden gebeten, vom Besuch der Veranstaltung abzusehen, um Andere nicht anzustecken.

Die wichtigsten Hygienehinweise:
Bester Schutz vor Ansteckung ist häufiges und gründliches Händewaschen (mit Wasser und Seife, für 20-30 Sekunden) – insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten
Hände aus dem Gesicht fernhalten – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren
Händeschütteln vermeiden
Richtig husten und niesen: Abstand zu anderen halten (ca. 1 bis 2 Meter), Taschentuch (nur einmal!) benutzen oder in Armbeuge husten/niesen.
Menschen mit Atemwegserkrankungen sollten Veranstaltungen meiden.
Die genannten Empfehlungen des Gesundheitsamts beruhen auf den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts.

Ausführlichere Informationen für Veranstalterinnen und Veranstalter sind zu finden unter:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risiko_Grossveranstaltungen.html
Es existiert eine hessenweite Hotline zum Coronavirus unter Telefon 0800 5554666 (montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr).

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Notbetreuung an den Kitas im Landkreis ist sichergestellt

In einer Sondersitzung der Bürgermeisterdienstversammlung in der Kreisverwaltung in Gießen wurden einmütig Regelungen für die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen beschlossen. Am Freitagabend hatte das Land mitgeteilt, den Unterricht an Schulen bis zum Ende der Osterferien auszusetzen. Dies gilt auch für den Betrieb von Kitas und die Betreuung durch Tagespflegepersonen. Ab kommendem Montag (16. März) ist in den Kitas allerdings eine Notbetreuung gewährleistet. Wie bereits für die Betreuung an Schulen vorgesehen, sind die Betreuungsplätze auch hier für Kinder vorbehalten, deren Eltern in Bereichen arbeiten, die derzeit zwingend erforderlich sind. Das Land Hessen hatte eine entsprechende Liste relevanter Berufsgruppen herausgegeben, die hauptsächlich Polizei, Justiz, Hilfsorganisationen, Rettungsdienste, Medizin und Pflege umfasst.

Relevante Berufsgruppen für Kitabetreuung werden erweitert
Kreis und Kommunen einigten sich nun, auch alle wichtigen Bereiche der Kommunalverwaltungen sowie weitere Bereiche der Daseinsvorsorge aufzunehmen. „Damit stellen wir auch sicher, dass das Gesundheitsamt oder Ver- und Entsorgungsbetriebe arbeitsfähig bleiben“, sagt Landrätin Anita Schneider. Die Stadt Gießen wird für ihr Gebiet weitere Ergänzungen vornehmen. Die Kommunen als Kitaträger sowie die freien Träger werden die Umsetzung vornehmen; der Landkreis als Fachaufsicht war begleitend tätig.

Eltern, die keine Nachweise über ihre Berufstätigkeit erbringen können, haben kein Anrecht auf eine Betreuung. Berücksichtigt wird auch, ob ein anderes Elternteil eine Betreuung übernehmen kann. „Dabei möchten wir auch verhindern, dass Großeltern sich um Kinder kümmern müssen“, sagt Landrätin Schneider, „denn derzeit müssen vor allem ältere Menschen vor einer Ansteckung geschützt werden.“

Infotelefon zu Schul- und Kitaschließungen
Der Landkreis Gießen hat unter Telefon 0641 2010-6860 eine zentrale Info-Hotline für alle Fragen rund um Schul- und Kitaschließungen eingerichtet. Das Telefon ist besetzt am Sonntag (15. März) von 12 bis 21 Uhr, Montag (16. März) von 6 bis 14 Uhr und Dienstag (17. März) von 6 bis 14 Uhr.

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Notbetreuung an den Schulen im Landkeis ist sichergestellt

Das Land Hessen wird wegen des Coronavirus ab Montag, 16. März, den Unterricht an den Schulen zunächst bis zum Ende der Osterferien aussetzen. Der Landkreis Gießen als Schulträger wird gemeinsam mit den Schulleitungen an allen kreiseigenen Schulen Notbetreuungen gewährleisten.

Betreuungsplätze sind Schülerinnen und Schülern der ersten bis sechsten Klasse vorbehalten, deren Eltern in Berufsgruppen tätig sind, die in der derzeitigen Situation unverzichtbar sind. „Dies betrifft in erster Linie medizinische Versorgung und Pflege, Polizei, Hilfsorganisationen, alle relevanten Bereiche öffentlicher Verwaltung und Daseinsvorsorge“, erklären Landrätin Anita Schneider und Schuldezernentin Dr. Christiane Schmahl.

Eine Auswahl der vorrangig zu behandelnden Berufsgruppen wird erstellt. Es wird auch berücksichtigt, ob ein anderes Elternteil eine Betreuung übernehmen kann oder nicht. Die Schulleitungen werden die Organisation vornehmen und sind Ansprechpartner für alle Fragen von Eltern. Die Betreuung wird zu den üblichen Zeiten des Ganztagsangebots erfolgen.

Sollten Infektionen mit dem Coronavirus oder die Isolierung von Kontaktpersonen einzelne Schulen betreffen, wird über diese Situation und die entstehenden Veränderungen für die Betreuung jeweils informiert.

Der Landkreis Gießen wird morgen (Samstag, 14, März) gemeinsam mit den Kommunen Details zur Betreuung in den Kindertageseinrichtungen klären. Dazu wird gesondert informiert.

Infotelefon zu Schul- und Kitaschließungen
Der Landkreis Gießen hat unter Telefon 0641 2010-6860 eine zentrale Info-Hotline für alle Fragen rund um Schul- und Kitaschließungen eingerichtet. Das Telefon ist besetzt am Sonntag (15. März) von 12 bis 21 Uhr, Montag (16. März) von 6 bis 14 Uhr und Dienstag (17. März) von 6 bis 14 Uhr.

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